Unsere Pädagogik

Das Leben und Arbeiten im Waldorfkindergarten basiert auf der Grundlage des Menschenbildes von R. Steiner.

Es sind zwei Begriffe, die als „Zauberworte“ in unserer Pädagogik auftauchen: Vorbild und Nachahmung.
Das kleine Kind nimmt die Menschen seiner Umgebung in ihren Tätigkeiten und ihrem Verhalten wahr und ahmt sie in seinem Spiel nach. Nicht das Wort, sondern die Tätigkeit zeigt, worum es
geht. Nur so erlebt sich das Kind freigelassen, denn es ahmt aus eigenem Antrieb nach. Im eigenen aktiven Tun, im Erfahrungslernen mit den Naturmaterialien begreift und eignet sich das Kind die Welt an.

Der Rythmus

Der Tagesablauf im Gruppengeschehen ist rhythmisch gestaltet. Der Wechsel zwischen geführten Angeboten und freiem Spiel unterstützt gesundend die Phasen von Ein- und Ausatmen,
Ballen und Lösen. Einfaches malerisches oder plastisches Gestalten mit Aquarellfarben, Wachskreide und Knetwachs, Singen, Reigenspiele und Eurythmie regen die Kinder zum Mittun an und
schulen ihre Sinne. Großer Wert wird auch auf das gemeinsame Zubereiten und Einnehmen des Frühstücks gelegt.

In einem wiederkehrenden Tages- und Wochenrhythmus findet das Kind Sicherheit und Vertrauen. Dieser Rhythmus wird von dem Jahreszeitengeschehen in der Natur und den christlichen Jahresfesten bestimmt. Die Jahresfeste werden in besonderer Weise gepflegt und bringen so die natürliche Religiösität des kleinen Kindes zur Entfaltung.

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